Theosophie, Anthroposophie, Freimaurer, Sufis, Rosenkreuz

Die spirituellen Bewegungen der Theosophie, der Anthroposophie, der Freimaurer und des Rosenkreuzes bauen auf gemeinsamen Grundlagen auf. Sie haben sich über viele Jahrzehnte getrennt von einander entwickelt und ihre jeweiligen Identitäten ausgeprägt. In den letzten Jahren entstanden neue Berührungspunkte.

Symposium: Vom Weltenherzen gerufen

Ein besonderer Impuls entfaltete sich 2009 in den Niederlanden, als Vertreter von sieben spirituellen Gruppen zu einem Symposium zusammenkamen und sich darüber austauschten, wie wir Kontakt zum Göttlich-Geistigen in uns und um uns erhalten können und wie wir das Leben bejahen und sinnvoll führen können. Folgende (niederländische) Gruppen waren vertreten:

  • die Theosophische Vereinigung
  • der Orden der Freimaurer unter dem Hauptkapitel der Hohen Grade
  • die Anthroposophische Gesellschaft
  • die Sufi-Bewegung
  • der Rosenkreuzerorden AMORC
  • die Rosicrucian Fellowship
  • das Lectorium Rosicrucianum

Die Vorträge wurden in einer Broschüre zusammengefasst, die auf deutsch erhältlich ist:

Symposium: Vom Weltenherzen gerufen

Aus der Beschreibung:

„[…] Es war eine offene und freundschaftliche Begegnung, getragen von dem Respekt vor dem Weg des anderen.

Mit der Veröffentlichung der Vorträge verbinden wir den Wunsch, dass sich alle, die tiefgreifende spirituelle Wege gehen, ihrer gemeinsamen Verantwortung für die geistigen Perspektiven der Menschheit bewusst sein mögen. Die Unterschiedlichkeit ihrer Bemühungen ist ein getreuer Spiegel der menschlichen Vielfalt, die sich in Entwicklung zu dem Einen befindet.“

Buch: Gerufen vom Herzen der Welt

2010 erschien das Buch Gerufen vom Herzen der Welt von Peter Huijs. Aus rosenkreuzerischer Perspektive geschrieben, zeichnet der Autor die Entwicklung geistigen Strebens über eineinhalb Jahrhunderte nach. Dem Einfluss Jakob Böhmes wird Rechnung getragen. Eine wesentliche Rolle spielte die Arbeit von H. P. Blavatsky und der Theosophischen Gesellschaft. Es gibt einige Zitate aus dem zweiten Teil der Geheimlehre. Es geht auch um Anna Kingsfort, Arthur Edward Waite und G.R.S. Mead. Ein weiteres Kapitel widmet sich Max Heindel und der Rosicrucian Fellowship. Rudolf Steiner hat sich intensiv mit Rosenkreuzer-Impulsen beschäftigt und mehrfach über Christian Rosenkreuz gesprochen. Steiners Lösung von der Theosophischen Gesellschaft wird mit Annie Besant und Charles Leadbeater in Verbindung gebracht und mit der Idee, in Krishnamurti sei Christus wiedergekehrt.

Die weiteren Teile beschreiben die Entwicklung des Rosenkreuzer-Ordens unter den Brüdern Leene in den Niederlanden sowie des Lectorium Rosicrucianum.

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