Vom Weben des Seelen-Kleides: Scarborough Fair

Das traditionelle englische Volkslied Scarborough Fair war mir lange bekannt, bevor mich eine Freundin auf eine spirituelle Sichtweise brachte.

 

Kein irdischer Mensch kann die Bedingungen erfüllen. Wie kann man ein Hemd waschen mit Wasser von einer Quelle, aus der nie Wasser entsprang und in die es nie regnete? Zwischen dem Salzwasser und dem Strand gibt es kein Land. Mit einem einzigen Pfefferkorn kann man keine reiche Saat ausbringen, mit einer Sichel aus Leder wird man nicht gut pflügen können, und so weiter …

Das nahtlose Kleid kann auf das Seelengewand hinweisen. Die erneuerte Seele, die sich gereinigt und von den irdischen Bindungen gelöst hat, kann darin den Geist empfangen. Nur sie ist in der Lage, die Bedingungen zu erfüllen, denn sie ist nicht an die Beschränkungen dieser Welt und der Persönlichkeit gebunden.

Mehr zum spirituellen Hintergrund in dem Beitrag Mani (3. Jh.) beschreibt den spirituellen Hintergrund zu „Scarborough Fair“.

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Ein Gedanke zu „Vom Weben des Seelen-Kleides: Scarborough Fair

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