Mária Szepes: Der Rote Löwe

Bescheidene Untertitel finde ich klasse. Diesem gelingt es nicht ganz, demütig zu wirken: Roman der Esoterik im Abendland. Ein monumentales Werk von 571 Seiten (Auflage von 1999). Der Rote Löwe – das ist der Stein der Weisen, das Elixier, das … Weiterlesen

Ein gnostisches Oster-Geschehen

1616 erschien die Chymische Hochzeit des Christiani Rosencreutz Anno 1459 als dritte der drei Rosenkreuzer-Schriften. 1614 war bereits die Fama Fraternitatis, der Ruf der Rosenkreuzer-Bruderschaft, erschienen, der 1615 die Confessio Fraternitatis, das Bekenntnis der Rosenkreuzer-Bruderschaft, folgte. Die drei Schriften entstanden im … Weiterlesen

Esoterik vs. Spiritualität: Gustav Meyrink über das Ergründen der Vergangenheit

In manchen esoterischen Ansätzen wird versucht, die eigene Vergangenheit zu ergründen: entweder „nur“ die der jetzt lebenden Persönlichkeit, oder sogar noch weiter zurück in die karmische Vergangenheit, in frühere Inkarnationen. Oft ist damit der Wunsch verbunden, die Gegenwart besser zu … Weiterlesen

Wie kann ein durch und durch egoistischer Mensch berührt werden? / Ausschnitt aus Anker Larsens „Martha und Maria“

Kürzlich hat mich ein Werk des dänischen Schriftstellers Johannes Anker Larsen sehr berührt: Martha und Maria. Dem tiefgründigen Autor ist noch mehr Bekanntheit hierzulande zu wünschen! Vielleicht kennen Sie diese Situation: Sie begegnen einem Menschen, in dessen steinharter Ichzentralität keine Lücke … Weiterlesen

Paracelsus über die zwei Kirchen

Der berühmte Arzt Paracelsus (ca. 1493 bis 1541), getauft als Theophrastus Bombastus von Hohenheim, war ein Zeitgenosse Martin Luthers (1483 bis 1546). Somit war „seine“ Zeit von den Auseinandersetzungen zwischen Anhängern und Gegnern Luthers stark geprägt. Vor diesem Hintergrund mag es … Weiterlesen

Finde Deine eigene Wahrheit! / Gustav Meyrink, tote Buchstaben und lebendiges Wort

Glauben Sie denn, unsere heiligen Schriften sind bloß aus Willkür nur in Konsonanten geschrieben? Jeder hat sich selbst die geheimen Vokale dazu zu finden, die ihm den nur für ihn allein bestimmten Sinn erschließen – soll nicht das lebendige Wort … Weiterlesen

Roman über das Jenseits: „Die Stadt hinter dem Strom“

Mit Die Stadt hinter dem Strom legte Hermann Kasack 1947, kurz nach dem verheerenden Zweiten Weltkrieg, einen eindrucksvollen Roman über das Jenseits vor. Geschrieben in den Jahren 1942-1944 und 1946, merkt man dem Werk mit der grauen, düsteren Atmosphäre den … Weiterlesen

„Die drei Lichter der kleinen Veronika“ von Manfred Kyber

„Die drei Lichter der kleinen Veronika“ von Manfred Kyber wird treffend als Roman einer Kinderseele in dieser und jener Welt bezeichnet. Er kann Erwachsenen helfen, die Erinnerung zu wecken: an die Offenheit des Kinderherzens und an das Urwissen, dass diese … Weiterlesen

Was hat Dantes Göttliche Komödie mit Sachsen zu tun?

In einem früheren Beitrag habe ich den Einweihungsweg, der in Dantes Göttlicher Komödie geschildert wird, mit dem Weg des Doktor Faust bei Goethe verglichen. Heute geht es darum, was die Göttliche Komödie mit Sachsen verbindet. Die Antwort ist ziemlich einfach: … Weiterlesen

Dantes Göttliche Komödie und Goethes Faust: Zwei Einweihungswege

Dante Alighieri (1265-1321) verfasste die Divina Commedia (Göttliche Komödie) ungefähr von 1307 bis kurz vor seinem Tod. Sie schildert aus der Perspektive eines Ich-Erzählers eine Reise durch das Jenseits, angefangen von der Hölle (Inferno), über den Läuterungsbereich (Purgatorio, Fegefeuer), das … Weiterlesen