Der Rosenkreuz-Impuls in Blavatskys Geheimlehre

Helena Blavatskys Geheimlehre (engl. The Secret Doctrine) erschien 1888 und damit etliche Jahre vor der Gründung heute aktiver Rosenkreuzer-Bewegungen wie der Rosicrucian Fellowship (gegründet um 1909 von Max Heindel), AMORC (gegründet 1915 von Harvey Spencer Lewis) und dem Lectorium Rosicrucianum (1935 … Weiterlesen

„Die Geheimlehre“ von HP Blavatsky

Blavatkys Geheimlehre von 1888 ist im Original rund 1.300 Seiten stark. 1975 gaben Elizabeth Preston und Christmas Humphreys eine auf knapp über 300 Seiten gekürzte Fassung in einem Band heraus, die mir in zweiter Auflage von 1984 vorliegt. Im Gegensatz … Weiterlesen

Paracelsus aus Sicht der mittelalterlichen Rosenkreuzer

In der Fama Fraternitatis, dem Ruf der Rosenkreuzer-Bruderschaft, erschienen 1614, heißt es: […] Ein solcher Held war auch, seiner Berufung nach, Theophrastus. Obwohl der nicht in unsere Bruderschaft eingetreten ist, hat er doch das Buch M fleißig gelesen und seine … Weiterlesen

Propheten der Gnosis: Verkünder und Verwirklicher der Befreiung

[…] Propheten lösen daher das Wirken der Gnosis im Zeitlichen aus. Sie zeugen also nicht nur: „Dieses oder jenes habe ich gesehen“, und lassen es dabei dann bewenden; sondern wenn sie prophezeien, bewirken sie gleichzeitig ein Anfeuern, eine Dynamisierung des … Weiterlesen

Gerhard Wehr: Jakob Böhme

Jakob Böhmes Werke gelten nicht zu Unrecht als anspruchsvolle Lektüre. Gerhard Wehr (1931-2015) hat mit seiner Monographie den Einstieg in Böhmes Gedankenwelt erleichtert. Darin nimmt er eine zeitgeschichtliche Einordnung vor („Generalreformation im Zeichen der Lilie“) und zeichnet Böhmes Lebensweg nach. … Weiterlesen

Jakob Böhme und der Baum des Lebens

Jakob Böhme beginnt sein Erstlingswerk Aurora oder Morgenröte im Aufgang mit einer langen Vorrede des Verfassers. Darin nutzt er eine ausführliche Analogie des Baumes, um seine Auffassungen von Philosophie, Astrologie und Theologie darzustellen. Ein kurzer Abschnitt daraus (ziemlich am Anfang, … Weiterlesen

Jakob Böhme erklärt Goethes „zwei Seelen“

Jakob Böhme unterschied deutlich zwischen zwei Lebensfeldern, ähnlich wie Mani und die Manichäer. In seinem Werk Beschreibung der drei Prinzipien göttlichen Wesens (De tribus principiis) macht er im 5. Kapitel zunächst auf die Notwendigkeit der Selbsterkenntnis aufmerksam (Abschnitt 1): […] ist … Weiterlesen

Mani (3. Jh.) beschreibt den spirituellen Hintergrund zu „Scarborough Fair“

In dem traditionellen Volkslied Scarborough Fair, das vor allem in der Interpretation von Simon & Garfunkel bekannt wurde, stellt der Sprecher Bedingungen für die Liebe auf, die unter irdischen Bedingungen unerfüllbar bleiben. Aus spiritueller Perspektive kann man darin Hinweise auf … Weiterlesen

Mani über den (vermeintlichen) Kampf zwischen Lichtreich und Finsternis

Mani, geboren 215 in Babylonien, wurde nach eigenen Angaben schon von Kindheit an von einer höheren Macht geführt. Er beschäftigte sich mit den Weltreligionen, um in allen die geistige Essenz, die universelle Kernwahrheit aufzuspüren. Mani ging davon aus, dass im … Weiterlesen

Druiden, Essener, Manichäer, Bogomilen, Katharer, Rosenkreuzer

Hermann Hesse berichtet in seiner Morgenlandfahrt von einer Reise mit einem Geheimbund: “ … es strömte dieser Zug der Gläubigen und sich Hingebenden nach dem Osten, nach der Heimat des Lichts, unaufhörlich und ewig, er war immerdar durch alle Jahrhunderte … Weiterlesen